Zungenpelz, Kleinstmuseum und verlorene Handschuhe. Notizen vom 9. Januar 2017.
Der Computer musste übers Wochenende zurückgesetzt werden, weil ein Update klemmte. Schon verrückt, was dann alles neu installiert und eingerichtet werden muss. Ich hasse das. Dafür fluppt aber nun wieder alles problemlos. Das liebe ich.
Wie träge sich die Stadt in der ersten Januarwoche doch in den Tag wälzte. Heute hingegen emsiges Autogefahre. Zahllose Lastwagen. Ein saurer Abgasgeruch liegt in der Luft und legt sich als unangenehmer Pelz auf die Zunge. Köln stinkt. Morgen flüchte ich in die Eifel. Zum Atmen.
Die Heiligen Drei Könige haben ihre Runde gemacht. Nun baumt der Kölner raus. An allen möglichen und unmöglichen Ecken liegen die ausgedienten Tannenbäume.


Die Wetter-App zeigt 2 Grad an. Es fühlt sich aber eher nach 12 Grad an. Graues Siffwetter. Und es ist schon sehr viel heller als in der letzten Woche. Ich bin nicht wirklich viel später, aber es ist schon nicht mehr so dunkel.
Auf der Hundewiese balgen zwei Hunde begeistert jappend miteinander. Ein dritter rennt um sie herum und möchte mitspielen. Keine Chance.




