Kultur ist überall

Moment mal, ich habe doch gar keine Zeit … Ach, egal. Zumal mein Kopf plötzlich voller Gedanken an den Kulturtipp für den Sommer ist.

Die Anzahl meiner Urlaube lässt sich seit Beginn meiner Selbstständigkeit locker an einer Hand abzählen, wenn man die verlängerten Wochenenden in der Eifel und “Tot auf dem Sofa zwischen Weihnachten und Neujahr” nicht mitzählt. In diesem Jahr wird es wieder Urlaub geben - Hosianna!

Und wie immer steht bei der Planung, wohin es gehen könnte, eins gewiss nicht im Vordergrund: Kultur. Ich leide nicht spürbar an Mangelerscheinungen in Sachen Kultur. Nun lebe ich in einer Stadt, in der ich unentwegt auf alles Zugriff haben könnte, so ich denn wollte. Meistens will ich gar nicht. Wenn es sich dann doch ergibt, bin ich in der Regel völlig aus dem Häuschen. Wie neulich bei den Weltproben.

Urlaub, das bedeutet für mich: Zelt, Campingkram und Wanderschuhe ins Auto, vielleicht die Räder noch hinten dran oder oben drauf. Und dann irgendwohin, wo es warm und trocken genug ist zum Zelten. Und wo es schöne Landschaften und gutes Essen gibt. In diesem Jahr werden wir möglicherweise mal versuchen, nicht nach Frankreich zu fahren. Und während ich mit einem Auge zum Livestream der Tour de France schiele, ahne ich: Das wird schwer.

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Überraschungen am Wegesrand

Wohin es letztlich gehen wird, entscheidet nicht zuletzt der Wetterbericht. Zelten im Dauerregen oder im Unwetter macht wenig Freude. Es wird Richtung Süden gehen, vielleicht ja mal Italien. *hust* (Oder doch Frankreich?) Der Urlaub beginnt beim Losfahren: Möglichst keine Autobahn. Möglichst durch Gegenden fahren, die wir noch nicht befahren haben. Und dann kommt es so, dass man plötzlich in einem recht skurrilen Ort an der Route Napoléon steht und sich über die opulenten Gebäude wundert. Salins-les-Bains war einst ein bedeutender Ort und ist mit nunmehr nicht mal 3.000 Einwohnern eher ein Dorf.

Bei anderer Gelegenheit stellten wir fest, dass wir in der Nähe von Ronchamp waren.

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