Zum Wohl: Kunsttrinken
Vor einer Weile schwirrte ein Blogstöckchen durch die Luft, in Umlauf gebracht von Bildungstrinken, und, zack, landete es in meinen Händen. Zugeworfen von Foodfreak, die sich den elf Fragen zum Trinken bei Langstreckensaufen widmete.
Eigentlich passt das Thema genausogut bei Papperlahapp rein, aber da es dort doch mehr ums Kochen geht, während das mit dem Trinken doch irgendwie grundsätzlicher ist, lade ich hier in die Sinnundverstand-Kneipe.
Um diese Fragen geht’s:
- Was ist dein liebster Drink?
- Wann hast du das erste mal Alkohol getrunken?
- Welchen Drink hast du am meisten bereut?
- Bar oder Kneipe?
- Champagner oder Schaumwein?
- Mit wem würdest du gerne trinken?
- Bei wem würdest du gerne trinken?
- Wie sieht deine Home Bar aus?
- Beschreib deine Eiswürfel.
- Was ist deine Gin-&-Tonic-Empfehlung?
- Wie bekämpfst du deinen Hangover?
Wohlan. Meine Antworten:
Was ist dein liebster Drink?
Schon die erste Frage ist verzwickt. Denn ein Drink impliziert schon, dass alle Antworten mit Sekt, Wein oder Bier wegfallen. Ein Drink ist meiner Lesart nach entweder etwas Hochprozentiges oder ein gemixtes Getränk aus mindestens zwei Komponenten. Letztere vermochten mich bisher nicht sehr zu reizen. Dann also Hochprozentiges: Ausgesprochen gern mag ich Cardenal Mendoza, einen spanischen Brandy, serviert im angewärmten Glas. Er ist eher mild und schmeckt ein wenig nach Karamellbonbon. Ich freue mich immer, wenn ich ihn auf der Karte finde.
Mindestens ebenso gern mag ich allerdings Pastis. Mit Eis und etwas Wasser. Den dann bitte im sommerlich heißen Südfrankreich, mit Blick auf den Mont Ventoux oder den Luberon, Zikaden- oder, am Abend, Grillengezirpe dazu.
Wann hast du das erste Mal Alkohol getrunken?
